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SUMMARY:Mirna Funk ließt "Balagan" beim zweiten Wetzlarer Literaturfestival
DESCRIPTION:Balagan \n13. Juni 2026\n14:45-15:45 Uhr\nBühne Lahngärten Wetzlar (bei schlechtem Wetter: Kulturhaus) \nEine Frau kämpft um ihr Erbe – und um das ihrer jüdischen Familie. Rasant und höchst aktuell\, ein Roman von Berlin bis Tel Aviv: Mirna Funk\, eine der mutigsten und unkonventionellsten jüdischen Stimmen Deutschlands\, erzählt von Recht und Unrecht in der Kunstwelt\, von Gier und Neid in Familien. \nEin atemlos erzählter\, messerscharf beobachteter Roman über eine junge Frau\, die einen Weg finden muss durch das Chaos (hebr. „Balagan“)\, das die deutsch-jüdische Geschichte im Allgemeinen und ihre Familie im Besonderen ihr hinterlassen hat. \nMirna Funk\, geboren 1981 in Ostberlin\, studierte Philosophie und arbeitet heute als Autorin sowie freie Journalistin u. a. für die „FAZ“\, „SZ“ und „Die Zeit“. Sie lebt in Berlin und Tel Aviv. \nAusweichlocation bei schlechtem Wetter: Kulturhaus Wetzlar \nEine Kooperationsveranstaltung mit der Stadt Wetzlar\, dem Kulturhaus Wetzlar\, dem Kulturförderring Wetzlar e.V. und der Schnitzlerschen Buchhandlung\, welche mit einem Büchertisch vor Ort sein wird. Bücher können vor Ort signiert werden.
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SUMMARY:Stummer Schrei – Sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt als Kriegsstrategie der Hamas
DESCRIPTION:Vortrag mit Ferdinand Heckel\n3. Juni 2026\, 18:30 Uhr\nVolkshochschule Wetzlar\nBahnhofstraße 3\, 35576 Wetzlar \nFerdinand Heckel stellt den Bericht der ‚Association of Rape Crisis Centers in Israel‘ (ARCCI) vor. Die ARCCI dokumentiert kontinuierlich die sexualisierte Gewalt der Hamas und kämpft damit gegen die Leugnung der Gräueltaten und das Vergessen. \nInformationen und Anmeldung:\nwww.vhs-wetzlar.de (Kurs 261-1337)\n06441/994301\nvhs@wetzlar.de \nEine Kooperation der Volkshochschule Wetzlar\, Deutsch-Israelische Gesellschaft e. V.\, Hessisches Ministerium für Kultus\, Bildung und Chancen. Gefördert aus Mitteln des Landes Hessen im Rahmen des Weiterbildungspakts 2021-2025 und dessen Verlängerung für 2026
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SUMMARY:Von der Front ins Abseits – Deutsche Juden zwischen Patriotismus und Ausgrenzung. Eine konzertante Lesung über die Schicksale deutscher Juden und Jüdinnen im frühen 20. Jahrhundert
DESCRIPTION:  \nDie Veranstaltung beleuchtet das Schicksal deutscher Juden und Jüdinnen\, die im Ersten Weltkrieg patriotisch für ihr Vaterland eintraten\, später jedoch entrechtet und verfolgt wurden. Biografien bekannter Persönlichkeiten wie Walter Rathenau sowie unbekannter Frontsoldaten verdeutlichen den dramatischen Bruch zwischen Anerkennung und Ausgrenzung. Musikalisch begleitet wird der Abend von einem Trio (Klavier\, Oboe und Violine) mit Werken jüdischer Komponisten aus dem deutschsprachigen Raum. \nMusikalische Begleitung: Dr. Roman Salyutov (Klavier und Vortrag)\nAgnes Grube (Oboe)\nAlexander Lifland (Violine) \nDatum: Sonntag\, 2. November 2025\nUhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr\nVeranstaltungsort: Altes Schloss: Netanya-Saal\, Brandplatz 2\, 35390 Gießen\n\nAnmeldung: Die Veranstaltung ist öffentlich\, der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten.\nAusrichter: Konrad-Adenauer-Stiftung Hessen in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Gießen\nWeitere Informationen: Von der Front ins Abseits – Deutsche Juden zwischen Patriotismus und Ausgrenzung
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SUMMARY:Die Gräueltaten des 7. Oktober 2023 und die mangelnde Empathie für die Opfer
DESCRIPTION:  \nAnlässlich des Jahrestages des 7. Oktobers finden in Mittelhessen und online einige Veranstaltungen statt\, auf die wir gerne aufmerksam machen möchten. \n  \nOnline-Vortrag \nAm 12. Oktober trägt Prof. Dr. Gunther Jikeli von der University of Indiana bei der AG Gießen und der AG Stuttgart online vor: “Die Gräueltaten des 7. Oktober 2023 und die mangelnde Empathie für die Opfer werfen fundamentale Fragen auf. Sie verdeutlichen\, wie Antisemitismus weltweit normalisiert wird und Juden aus der Idee universaler Menschenrechte ausgeschlossen werden. Angesichts der globalen Dämonisierung des jüdischen Staates und seiner Bürger stellt sich die Frage\, ob die Vorstellung einer universalen Menschlichkeit heute noch Bestand hat.“ \nDie Veranstaltung beginnt am 12. Oktober um 15:30 Uhr und wird auf Zoom durchgeführt:\nhttps://us02web.zoom.us/j/84290131642 \n  \nMahnwachen in Marburg \nDas Netzwerk für jüdisches Leben Marburg\, die Deutsch-Israelische Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Gießen und das Junge Forum der DIG Marburg rufen zu einer Mahnwache am 9. Oktober um 18 Uhr auf dem Marburger Marktplatz auf.
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SUMMARY:Israel und die jüdische Gemeinde nach dem 7. Oktober
DESCRIPTION:  \nVortrag und Diskussion mit Daniel Neumann: Am Montag\, dem 15. September wird Daniel Neumann\, u.a. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt in Marburg sprechen. \nDer 07. Oktober 2023 markiert eine Zeitenwende für Israel und die jüdische Gemeinschaft weltweit. Israelhass und Antisemitismus sind seither zu einem ständigen Begleiter geworden. Und während Israel seit beinahe 2 Jahren einen Krieg gegen die Hamas und für die Befreiung der Geiseln in Gaza führt\, stellen sich Juden mehr denn je die Frage\, ob Europa ihnen eine sichere Zukunft verheißt. Es sind Schicksalsfragen für Israel\, für Juden in Europa und vor allem für die Zukunft westlicher Gesellschaften. \nDaniel Neumann ist Rechtsanwalt und Autor sowie Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Darmstadt und Vorsitzender des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Hessens. \nMontag\, 15. September 2025\n19 :00 Uhr\nHistorischer Rathaussaal\, Markt 1\, Marburg \nDie Einladung sowie die Grafik kann gerne weiter verbreitet werden. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht notwendig. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! \nDie Deutsch-Israelische Gesellschaft trifft sich in Marburg üblicherweise jeden ersten Montag im Monat\, falls Sie Interesse haben sich aktiv in die Planung einzubringen\, schreiben Sie uns gerne eine Nachricht. Außerdem planen wir gerade in Absprache mit Partnern das Gedenken für den 7. Oktober.\nAufgrund der jüdischen Feiertage erscheint uns aktuell der 9. Oktober am geeignetsten\, merken Sie sich diesen Termin also bitte schon einmal vor\, Änderungen vorbehalten.
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LOCATION:Historischer Rathaussaal\, Markt 1\, Marburg\, 35037
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SUMMARY:Lesung mit Igal Avidan: "...und es werde Licht!" Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel
DESCRIPTION:Igal Avidan\, 1962 in Tel Aviv geboren\, hat in Israel Englische Literatur und Informatik und dann in Berlin Politikwissenschaft studiert. Seit 1990 arbeitet der Nahostexperte als freier Berichterstatter aus Berlin für israelische und deutsche Zeitungen und Hörfunksender. Wir freuen uns\, Igal Avidan am 2. Juli zur Lesung aus seinem Buch „…und es werde Licht!“ Jüdisch-arabisches Zusammenleben in Israel begrüßen zu dürfen. \nMittwoch\, 2. Juli 2025 um 19:30 Uhr\nTheater am Park\nLudwigstraße 21\, Bad Nauheim\nDer Eintritt ist frei. \nEine Kooperationsveranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Gießen e.V. mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Wetterau e.V.\nhttps://www.gcjz-wetterau.de/
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SUMMARY:1000 km zu Fuß durch die Wüste - Ein Bildervortrag von Lea Hößl
DESCRIPTION:Weiß-blau-orange: Bei vielen Reisen nach Israel war dieses Zeichen an Wanderwegen zu sehen. Sie markieren den Shvil Israel\, den Fernwanderweg der einmal quer durch Israel führt. Lea Hößl hat sich im März 2022 in Eilat auf den Weg gemacht\, um Israel zu Fuß zu durchqueren. Allein\, mit Zelt und mit dem Rucksack auf dem Rücken. In Ihrem Vortrag erzählt sie mit vielen Bildern von 2\,5 Monaten voller Eindrücke\, Erlebnisse und Begegnungen – von phantastischer Natur\, aber auch von Gefühlen der Einsamkeit und dem Erfahren körperlicher Grenzen. Vor allem die Begegnungen mit Menschen machten die Reise letztlich zu einem unvergesslichen Erlebnis. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Abschnitt des Shvil Israel gelegt\, der an der Gießener Partnerstadt Netanya vorbei führt.\n\n\n \n\nDer Eintritt ist frei. Die Referentin spendet ihr Honorar dem Partnerschaftsverein Bergisch-Gladbach/Nir Oz.\nhttps://www.bgl-niroz.de/blog/\n\n\n \n\nOrt: Gemeindesaal Pankratius\, Georg-Schlosser-Straße 9\,\nZeit: 17. Mai\, ab 19 Uhr\n\n\nDer Vortrag wird organisiert von der AG Gießen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und dem Partnerschaftsverein Gießen – Netanya
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LOCATION:Gemeindesaal Pankratius\, Georg-Schlosser-Straße 9\, Gießen\, 35390
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SUMMARY:Höchste Gefahr - Lesung und Gespräch mit Prof. Dr. Gad Kaynar
DESCRIPTION:Die DIG AG Gießen\, freut sich Ihnen den Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Gad Kaynar-Kissinger und die Klarinettistin Shelly Ezra in der Wetzlarer Stadtbibliothek  präsentieren zu dürfen. \nProf. Kaynar-Kissinger wird ausgewählte Gedichte aus seinem neuen Gedichtband „Höchste Gefahr“ vortragen\, welcher kürzlich ins Deutsche übersetzt wurde. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Autoren und der Musikerin über die Auswirkungen des 7. Oktobers 2023 auf die Kulturszene statt. \nDie Gedichte bieten ein Geflecht zarter\, paradoxer\, überraschender und explosiver Bilder\, gepaart mit vielschichtigen Verweisen auf die abendländische Kultur\, antike Mythologien\, die heiligen Schriften und die Kunst. Dieser tragisch-ironische Ritt ist atemberaubend. Lebenserfahrene\, distanzierte Perspektive vermischt sich mit einer von gothischen Albträumen geplagten Kindheit\, Pan mit der Pandemie\, das Persönliche mit dem Politischen\, Apokalypse mit Auferstehung. \nProf. Dr. Gad Kaynar-Kissinger wurde 1947 als Kind deutscher Eltern in Tel Aviv geboren. Er ist emeritierter Associate Professor an der Universität Tel Aviv\, sowie Gastprofessor an der LMU München und der Venice International University. Er betätigt sich u.a. als Dramaturg\, Regisseur\, Schauspieler\, Autor und Übersetzer. Für seine Ibsen-Übersetzungen wurde ihm 2009 vom norwegischen König der Titel „Ritter ersten Ranges“ verliehen. Er ist Vorsitzender des „Allgemeinen Vereins von Schriftstellern in Israel“. \nShelly Ezra aus Lehavim genießt als vielseitige Solistin\, leidenschaftliche Kammermusikerin und gefragte Interpretin Neuer wie Alter Musik einen hervorragenden Ruf und ist u.a. Preisträgerin des ARD-Musikwettbewerbs. Sie wird die Veranstaltung mit eigens ausgewählten Stücken thematisch passend untermalen. \nDas Buch des Autors\, sowie eine  CD der Musikerin stehen vor Ort zum Verkauf und werden gern signiert. \nDer Eintritt ist frei\, Spenden werden erbeten.
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SUMMARY:Israelbezogener Antisemitismus\, der Nahostkonflikt und Bildung
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Kai Schubert 3.12.24 – 18.30 Uhr – Jokus Gießen \nIn der Folge des brutalen Massakers der Hamas an Israelis am 7. Oktober 2023\, des Krieges der israelischen Armee gegen die Terrororganisation und einem dramatisch erstarkten Antisemitismus auch in Deutschland wurde erneut ein großer Bedarf an Bildungsinstitutionen deutlich\, das Thema Nahostkonflikt professionell zu bearbeiten. Dies wird dadurch erschwert\, dass dieser Gegenstand regelmäßig große Verunsicherungen und Überforderungen erzeugt. Pädagogische Forschung hat die kontroverse Thematik bislang eher selten aufgegriffen. \nDer neue Sammelband „Israelbezogener Antisemitismus\, der Nahostkonflikt und Bildung“ hat zum Ziel\, einen Überblick über aktuelle empirische Bemühungen sowie pädagogische Auseinandersetzungen zum Themenkomplex zu liefern und die Implikationen von Forschungsergebnissen für Bildungskontexte zu reflektieren. Hierüber wollen wir diskutieren mit dem Ko-Herausgeber Kai Schubert. \nKai E. Schubert\, M.A.\, ist Doktorand an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Fachgebiet Didaktik der Sozialwissenschaften\, Ko-Herausgeber des Bandes und Ko-Autor der Beiträge „Die curriculare Obdachlosigkeit der Themen Nahostkonflikt und israelbezogener Antisemitismus“ und „Bildung über Antisemitismus und den Nahostkonflikt“. \nDie Veranstaltung wird gemeinsam von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Gießen\, dem Jugendbildungswerk der Stadt Gießen\, der Fachstelle für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention (DEXT) in Gießen und dem  Projekt „Proaktiv gegen Antisemitismus“ des NBKK e.V. (dieses wird durch das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ der Hessischen Landesregierung gefördert) durchgeführt.
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LOCATION:Jugend-Kulturzentrum Jokus\, Ostanlage 25a\, 35390 Gießen
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SUMMARY:DIG-Stammtisch Marburg
DESCRIPTION:Sonntag\, 24.11.2024\, 19:00 Uhr\nRotkehlchen in der Waggonhalle\, Rudolf-Bultmann-Straße 2A\, 35039 Marburg\n\n\n\nAm 24.11.2024 laden die DIG Gießen und das Jufo Marburg ab 19:00 Uhr ins Rotkehlchen in der Waggonhalle ein. Im letzten Jahr war Israel auch in Marburg ein viel diskutiertes Thema. Unerfreulicher Weise geschah dies oft unsachlich\, polarisierend oder sogar antisemitisch aufgeladen. Andererseits hat sich im letzten Jahr auch gezeigt\, dass es in der Stadtgesellschaft viele engagierte Menschen gibt\, die sich für ein gerechtes Israelbild in Marburg einsetzen möchten. Deshalb und weil einige aus der Struktur des Jungen Forums langsam aber sicher hinauswachsen\, möchten wir gerne zu einem DIG Stammtisch einladen. Dort möchten wir einander kennenlernen\, uns vernetzen und überlegen\, wie die DIG in Marburg noch mehr Aktivitäten entfalten könnte!\n\nBitte beachten Sie das die Nutzung des Parkhauses an der Waggonhalle kostenpflichtig ist. Für die Gäste des Rotkehlchens sind die ersten beiden Stunden rabattiert (3 Euro). Sie können jedoch auch alternativ die Parkplätze der Käthe-Kollwitz-Schule täglich ab 14:00 Uhr kostenfrei nutzen.
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LOCATION:Rotkehlchen in der Waggonhalle\, Rudolf-Bultmann-Straße 2A\, 35039 Marburg
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SUMMARY:Vortrag & Diskussion: Mit Bildung gegen Antisemitismus!? Möglichkeiten und Grenzen von politischer Bildung und Pädagogik
DESCRIPTION:  \nDonnerstag\, 21. November\, 18:30 Uhr\nHermann-Levi-Saal\, Rathaus Gießen / Berliner Platz 1\, 35394 Gießen \nDie DIG AG Gießen\, das Netzwerk für politische Bildung\, Kultur und Kommunikation e.V. (NBKK)\, die Fachstelle für Demokratieförderung und phänomenübergreifende Extremismusprävention (DEXT) und das Jugendbildungswerk Gießen laden zu einem Vortrag mit dem Erziehungswissenschaftler und Pädagogen Dr. Stefan Hößl ein. \nDer Eintritt der Veranstaltung ist frei. Der Referent spendet sein Honorar für den Wiederaufbau des Kibbuz Nir Oz. Weitere Spenden für den Wiederaufbau sind willkommen. \nBildung wird häufig als das mächtigste Instrument verstanden\, um Antisemitismus effektiv zu begegnen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Wissens darum\, dass viele Wegbereiter des modernen Antisemitismus formal zum Teil sehr gebildet waren\, stellen sich Fragen: Welche Vorannahmen kommen zum Tragen\, wenn davon ausgegangen wird\, dass Antisemitismus mit Bildung bekämpft werden kann? Welche Art von Bildung ist relevant und effektiv? Welche pädagogischen Strategien existieren? Und nicht zuletzt: Was haben wir anzubieten? Wie können die Angebote einer demokratisch-politischen\, antisemitismuskritischen Bildung für Menschen attraktiv werden\, wenn es doch letzten Endes viel bequemer erscheint\, sich simplifizierender\, autoritärer Denkmuster zu bedienen\, als Widersprüche und Unsicherheiten aushalten zu müssen? \nDie Inhalte werden Einsteiger*innenfreundlich präsentiert. Es ist kein Vorwissen nötig. Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen\, die in pädagogischen Tätigkeitsfeldern aktiv sind. Eingeladen sind darüber hinaus Interessierte und Personen\, die sich für das Themenfeld interessieren und weiterbilden möchten. \nDr. Stefan Hößl ist Erziehungswissenschaft und seit April 2024 Studienleiter für politische Bildung der Melanchthon-Akademie der Ev. Kirche Köln und Region. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachstelle gegen Antisemitismus im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln. Zuletzt sind von ihm erschienen: Politische Bildungs- und Präventionsarbeit gegen Antisemitismus. In: Baader\, Meike/Freytag\, Tatjana/Kempa\, Karolina (Hrsg.) (2023): Politische Bildung in Transformation – Transdisziplinäre Perspektiven. Wiesbaden: Springer VS\, S. 279-292. & Change Agents gegen Antisemitismus an Schulen – Konzeptionelle Überlegungen und Impulse zur nachhaltigen Antisemitismusprävention aus der Schulentwicklungsforschung. In: Hinz\, Andreas/Jahr\, David/Kruschel\, Robert (Hrsg.) (2023): Inklusive Bildung und Rechtspopulismus. Analysen und Handlungsmöglichkeiten. Weinheim und Basel: Beltz Juventa\, S. 221-234. (mit Michael Stralla)
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung an die Pogromnacht vom 9. November 1938
DESCRIPTION:  \nSamstag\, 9. November 2024\, 17:30 Uhr\nSynagogen-Gedenkstätte\, Pfannenstielgasse\, 35578 Wetzlar  \nAm 9.11. findet in Wetzlar (Synagogengedenkstätte\, Pfannenstielsgasse) um 17.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Pogromnacht 1938 statt. Unser Vorsitzender Nicolas Obitz wird im Rahmen dessen einen Redebeitrag halten.
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SUMMARY:Eröffnung der Ausstellung der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS Hessen)
DESCRIPTION:Freitag\, 8. November\, 15:30 Uhr\nAtrium im Rathaus\, Berliner Platz 1\, 35390 Gießen\n \nDie Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen (RIAS) lädt zur Eröffnung der Ausstellung „Ja\, DAS ist Antisemitismus! Jüdische Erfahrungen in Hessen“ ein. „Authentische antisemitische Vorfälle bilden die Grundlage für die Ausstellung bzw. die Illustrationen. Es sind Vorfälle\, die Menschen widerfahren sind. Sie haben als betroffene Personen ganz unterschiedliche Reaktionen ihrer Umwelt erlebt: Ignoranz\, Gelächter\, Beschwichtigung\, Relativierung\, aber auch Solidarität. Viele haben professionelle Hilfe in Anspruch genommen\, z.B. von OFEK Hessen. RIAS Hessen möchte für die Betroffenenperspektive sensibilisieren. Antisemitismus ist Alltag…“\n \n„Anlässlich dieser Eröffnung werden erstmals zwei neue Banner mit Zeichnungen gezeigt\, die sich mit Vorfällen und den Folgen für Jüdinnen und Juden seit dem 7.10.23 befassen. Zu sehen ist die Ausstellung für das Publikum vom 11. November 2024 bis 9. Januar 2025.“\n \nBegrüßung: Frank-Tilo Becher Oberbürgermeister der Stadt Gießen\nGrußworte: Dow Aviv Jüdische Gemeinde Gießen / Nicolas Asriël Obitz DIG e.V.\, Vorsitzender der AG Gießen\nEinführung: Dr. Susanne Urban RIAS Hessen In Kooperation mit der Universitätsstadt Gießen
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SUMMARY:7. Oktober Gedenken
DESCRIPTION:In wenigen Tagen jährt sich das Massaker\, das die Hamas\, der Islamische Dschihad und Teile der palästinensischen Zivilbevölkerung am 7.10.2023 in Israel verübten. Aufgrund dessen veranstaltet die DIG AG Gießen eine Gedenkveranstaltung am 7.10.2024 um 18:30 Uhr am Kirchenplatz in Gießen (Schlammbeißer). \nDas Gedenken wird in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Gießen und dem Städte-Partnerschaftsverein Gießen-Netanya veranstaltet.
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SUMMARY:Stimmen aus Israel - Online-Panel
DESCRIPTION:Die DIG Stuttgart erteilt am Vorabend des Jahrestags des Oktober-Massakers denen das Wort\, die tatsächlich gehört werden müssen am Jahrestag des Judenmords im Westlichen Negev. \nStimmen aus Israel -Panel mit Überlebenden und Betroffenen des Massakers im Westlichen Negev mit \nChanan Cohen (Nir Oz)\nDer Bruder der ehemalige Geisel Margalit Moses und der Schwager von Gadi Moses\, der sich noch in palästinensischer Geiselhaft befindet. Chanan Cohen engagiert sich seit knapp einem Jahr für die Freilassung seiner Angehörigen und Verschleppten aus seiner community und überhaupt aller Geiseln aus der Hölle.\nWie lebt es sich in einem Alptraum? Wie sieht der Kampf um die Geiseln aus\, der nicht aufgegeben werden darf? \nRicarda Louk (Mutter von Shani Louk)\nDas Bild hat sich eingebrannt und illustriert das Massaker auf dem Nova Festival. Der leblose Körper von Shani Louk auf einem pick-up umringt von Palästinensern der jubelnden Bevölkerung in Gaza präsentiert. Die junge Frau mit ihrer Lebenslust war das Gegenteil des Todeskults\, dem sie zum Opfer fiel. Wie lebt die Familie mit diesem Schmerz? Wie sehr trifft die in Deutschland aufgewachsene Ricarda Louk die deutsche Empathielosigkeit? \nRalph Lewinsohn (Kfar Aza)\nDer Einwanderer aus Namibia und langjährige Kibbutz Bewohner harrte Stunden im Bunker aus\, während in Kfar Aza Häuserreihe um Häuserreihe in Flammen aufging und gefoltert\, entführt und grausam gemordet wurde. (Wie) kann die eng geknüpfte Kibbutz Gemeinschaft nach den unsagbaren Verbrechen\, denen so viele aus ihrer Mitte zum Opfer gefallen sind\, weitermachen? \nMartin Sessler (Magen)\nMagen ist der einzige Kibbutz\, der von der örtlichen Bürgerwehr verteidigt werden konnte. In den umliegenden Orten fand die Judenvernichtung statt\, denen viele Schüler*innen des ehemaligen Lehrers und Rektors der Regionalschule zum Opfer gefallen sind. Sind mit Leben gefüllte Orte im Umland von Gaza nach den Massakern noch vorstellbar? \nDina Rahamim (ADI Negev Nahalat Eran)\nDutzende Bewohner*innen sind dem Massaker nur knapp entgangen. In der Rehabilitationsklinik der Einrichtung werden heute schwer verwundete Soldaten versorgt und auf ihr Leben als Kriegsversehrte vorbereitet. Was bedeutet die Vielzahl von Schwerverletzten für die Gesellschaft? \nIn Kooperation mit dem Solidaritätsverein Nir Oz\, der AGs der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Gießen und Köln \nAnmeldung: info@dig-stuttgart.net
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SUMMARY:Buchvorstellung „1948. Der erste arabisch-israelische Krieg“
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Johannes Bruns & Tim Stosberg \nOrt: Margarete-Bieber-Saal der Universität Gießen (Ludwigstraße 34; 35390 Gießen)\nZeit: 27. Mai\, 18 – 20 Uhr \nIn seiner Monografie „1948. Der erste arabisch-israelische Krieg“ beleuchtet Benny Morris die Hintergründe und Ereignisse\, die zum Ende des Britischen Mandats in Palästina\, zur Zersplitterung der arabisch-palästinensischen Gesellschaft und schließlich zur Geburt des Staates Israel führten. Im Fokus der Betrachtung steht dabei die unmittelbare Reaktion auf die Staatsgründung: der panarabische Angriffskrieg. Morris‘ akribische Auswertung der seit den 1980er Jahren zugänglichen israelischen und internationalen Archive ermöglicht einen klaren\, dokumentarischen Blick auf die vielfach mythologisierte Geschichte des Krieges von 1948 und seine politischen wie militärischen Akteure. Gegen die mithin geschichts-vergessenen und ressentimentgeladenen Debatten um Israel und Palästina\, um Zionismus und Vertreibung liefert dieses erstmals in deutscher Sprache erscheinende Buch somit die dringend benötigte historische Aufklärung.\nJohannes Bruns und Tim Stosberg werden das Buch vorstellen\, auf einige Legenden rund um den aktuellen Konflikt eingehen und etwas zu den Hintergründen der nun erstmals auf Deutsch vorliegenden Übersetzung berichten. \nJohannes Bruns ist Lehrbeauftragter am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg. Seine Beschäftigung gilt den klassischen Texten und Themen der Philosophie\, der Kritik der politischen Ökonomie und der kritischen Theorie. In diesen inhaltlichen Zusammenhängen hält er auch außeruniversitäre Workshops und Fortbildungen ab. Darüber hinaus arbeitet er freiberuflich als Übersetzer und Untertitelsetzer für Heimvideoausgaben von Filmen. Derzeit beschäftigt er sich mit den Begriffen von Subjektivität und systematischer Erkenntnis im Zusammenhang ihrer historischen Genese und ihrer Stellung als conditio sine qua non kritischer Theorie. Im Band „Subjekt und Befreiung“ veröffentlichte er dazu den Text „Bedingungen der Unbedingtheit. Bestimmungen zur Genese der Subjektivität in der ‚Dialektik der Aufklärung’“ (2022). \nTim Stosberg\, M.A.\, studierte Politikwissenschaft an der der Universität Bremen sowie Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung an der Goethe-Universität Frankfurt\, TU Darmstadt und Ben-Gurion-University of the Negev. In seiner Masterarbeit analysierte er die postkoloniale Perspektive auf den arabisch-israelischen Konflikt anhand zweier Schriften des Literatur- und Kulturwissenschaftlers Edward Saids. Seit Oktober 2021 ist er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am FFGI sowie am Institut für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt tätig.
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SUMMARY:Vortrag: Israel nach 7/10 - Eine Innenansicht
DESCRIPTION:Eine Veranstaltung des Partnerschaftsvereins Gießen-Netanya mit Referenten der DIG AGs Gießen und Stuttgart  \nZu einer Vortragsveranstaltung über die Lage in Israel nach der Terrorattacke der Hamas am 7. Oktober vergangenen Jahres lädt der Partnerschaftsverein Gießen-Netanya am kommenden Sonntag\, 14. April\, ein. Ab 18 Uhr berichten Teilnehmer*innen einer Solidaritätsreise\, die die Arbeitsgemeinschaften der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Gießen und Stuttgart im März unternommen hatten\, im Versailleszimmer der Kongresshalle über ihre Eindrücke. \nReferenten sind der in Israel lebende Vorsitzende der DIG Stuttgart\, der Journalist Oliver Vrankovic sowie Philipp Wilhelm Kranemann und Judith Klubmann von der DIG-AG Gießen. Die Gruppe hatte das Land von der Nordgrenze zum Libanon bis zum Süden und den Schauplätzen des Hamas-Angriffs bereist und will eine »Innenansicht« der israelischen Gesellschaft vermitteln. \nDer Eintritt ist frei. Das Versailleszimmer der Kongresshalle sind über den Eingang Löberstraße erreichbar. \n 
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LOCATION:Versailleszimmer\, Kongresshalle Gießen\, Berliner Platz 2\, 35390 Gießen
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SUMMARY:Lesung von Mirna Funk "Von Juden lernen"
DESCRIPTION:05.03.2024\n19:00 Uhr\nStadtgalerie Wetzlar\nUG Stadtbibliothek\nBahnhofstraße 6\n35578 Wetzlar \n5784 Jahre Denkgeschichte für eine bessere Zukunft \nJüdisches Leben. Das bedeutet eine jahrtausendalte Kultur und Philosophie\, auch wenn sich die Diskussion viel häufiger um den Holocaust\, den arabisch-israelischen Konflikt oder Antisemitismus dreht. Deswegen greift Mirna Funk acht Theorien der jüdischen Ideengeschichte auf und bringt sie in Dialog mit dem „Jetzt“. Dazu gehört zum Beispiel »tikkun olam«\, die Pflicht\, die Welt zu verbessern oder »machloket«\, die jüdische Streitkultur. Funk zitiert jüdische Denkerinnen und Denker wie Hannah Arendt oder Martin Buber\, aber auch wichtige Texte der Tora. Dabei wird eines besonders deutlich: Die enorme Bedeutung dialogischen Denkens und der daraus resultierende antiideologische Charakter des Judentums selbst. Genau davon können wir in diesen Zeiten profitieren. So eröffnet Funk eine vollkommen neue Perspektive auf politische Debatten\, Streitkultur und Persönlichkeitsentwicklung: lebensnah\, philosophisch fundiert und einzigartig. \nMirna Funk wurde 1981 in Ost-Berlin geboren und lebt zwischen Berlin und Tel Aviv. Sie studierte Philosophie an der Humboldt Universität und arbeitet als Essayistin und Autorin\, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung\, die Süddeutsche Zeitung und die Zeit. Seit 2020 hat sie eine monatliche Sex-Kolumne in der Cosmopolitan und von 2018-2021 schrieb sie auf Vogue-Online über jüdisches Leben heute. In ihren literarischen Werken\, essayistischen und journalistischen Arbeiten sowie kuratorischen Projekten geht Mirna Funk den Fragen nach der Präsenz jüdischer Kultur in Deutschland heute und einer gegenwartsorientierten Erinnerungskultur nach. \n2015 debütierte sie mit ihrem Roman „Winternähe“ im S. Fischer-Verlag. Er wurde mit den Uwe-Johnson-Preis ausgezeichnet und war für den Aspekte-Preis nominiert. Im Februar 2021 veröffentlichte sie ihren zweiten Roman „Zwischen Du und Ich“ bei dtv. Ihr erstes Sachbuch „Who cares! Von der Freiheit\, Frau zu sein“ landete im Mai 2022 direkt auf der Spiegel-Bestsellerliste.\nAm 15. Februar 2024 erscheint ihr zweites Sachbuch „Von Juden lernen“. \nEintrittspreis: 5\,- €\nKarten gibt es im Vorverkauf in der Schnitzlerschen Buchhandlung in Wetzlar oder an der Abendkasse. \nSchnitzlersche Buchhandlung\nWeißadlergasse 5\, 35578 Wetzlar\n06441 45101\nschnitzler-buch.de \n  \nDer gesamte Erlös der Eintrittsgelder für die Veranstaltung kommt der Oketz-Einheit zu\, der Hundestaffel der israelischen Armee\, die unermüdlich auf der Suche nach Geiseln der Hamas in den Tunneln unter Gaza ist.
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SUMMARY:Themenabend Israelbezogener Antisemitismus / Israel
DESCRIPTION:12.12.2023 19:00 Uhr \nZentrum für interkulturelle Bildung und Begegnung e.V. (ZIBB)\nHannah-Arendt-Straße 10\, 35394 Gießen\nErschreckend waren die Nachrichten\, die uns am 7. Oktober aus Israel erreichten – erschreckend waren ebenfalls die Bilder\, die zeigten wie im Anschluss daran auf deutschen Straßen oder auch anderen Orten dieses Pogrom gefeiert wurde. In den folgenden Tagen – bis heute anhaltend – nahmen Äußerungen und Taten des israelbezogenen Antisemitismus rapide zu und reichten bis hin zu körperlichen Übergriffen; auch in Gießen.\nTorben B.F. Stich\, Leiter des Projekts „Proaktiv gegen Antisemitismus“ (Netzwerk für politische Bildung\, Kultur und Kommunikation e.V. (NBKK Gießen)) gibt eine Einführung zum israelbezogenen Antisemitismus. Judith Klubmann\, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Gießen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. (DIG AG Gießen) wird knapp in die Geschichte Israels und die gegenwärtige Situation in Israel einführen.\nIm Anschluss gibt es die Möglichkeit für Nachfragen.\nDas Projekt „Proaktiv gegen Antisemitismus“ wird gefördert durch das Landesprogramm „Hessen – aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ der Hessischen Landesregierung:  hke.hessen.de
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SUMMARY:Online-Panel: Stimmen aus Israel
DESCRIPTION:Alle sprechen über Israel. Wir sprechen MIT Menschen in Israel – Online Panel mit\nDr. Andrea Livnat (HaGalil)\, Olga Deutsch (NGO Monitor) und Martin Sessler (Kibbuz Magen) \nEine Kooperation der DIG Region Stuttgart e.V.\, der Deutsch-Israelische Gesellschaft Rhein-Neckar\, Mannheim \,DIG AG Kaiserslautern\, Deutsch-Israelische Gesellschaft Baden-Baden\, DIG Gießen \nMittwoch\, 22.11.2023 | 19 Uhr\nZugang: https://us02web.zoom.us/j/86514084715 \nDr. Andrea Livnat ist Historikerin und leitende Redakteurin des deutsch-jüdischen Internetdienstes haGalil.com.\nOlga Deutsch ist Vizepräsidentin des israelischen Forschungsinstituts NGO Monitor und Expertin für die Entwicklung wirksamer Strategien zur Bekämpfung von zeitgenössischem Antisemitismus.\nMartin Sessler lebt seit 1970 im Kibbuz Magen im Umland von Gaza. Der promovierte Philosoph ist als Pädagoge und Dozent im Westlichen Negev tätig und engagiert sich im interreligiösen Forum des Negev.
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung an die Pogromnacht vom 9. November 1938
DESCRIPTION:Vertreter:innen der DIG AG Gießen werden an zwei Gedenkveranstaltungen an die Reichspogromnacht teilnehmen. Vorstandsmitglied Philipp Wilhelm Kranemann wird zudem auf der Gedenkfeier in Wetzlar einen Redebeitrag halten. \nDie Gedenkveranstaltung in Wetzlar findet am 9. November 2023 um 17:30 Uhr an der Synagogen-Gedenkstätte in der Pfannenstielgasse statt und wird von der Stadt Wetzlar und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar ausgerichtet. Ablauf der Gedenkfeier:\nLiedbeitrag\nBegrüßung – Manfred Wagner\, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar\nAnsprache – Uwe Becker\, Staatssekretär und Beauftagter der Landesregierung Hessen für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus\nRedebeitrage – Philipp Wilhelm Kranemann\, Vorstand Deutsch-Israelische Gesellschaft Gießen / Lawrence de Donges-Amiss-Amiss oder Dow Aviv\, Jüdische Gemeinde Gießen\nPsalmrezitation – Norbert Hark\, Diakon der katholischen Gemeinde Wetzlar\nKranzniederlegung\nLiedbeitrag\nRedebeitrag – Pfarrer Wolfgang Grieb\nAbschluss der Veranstaltung – Manfred Wagner\, Oberbürgermeister Wetzlar\nMusikalische Begleitung: Elisabeth Hausen (Gesang)\, Amely Stief (Klarinette) \nDie Gedenkveranstaltung in Gießen findet am 9. November 2023 um 16:30 Uhr am Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes auf dem Rathhausplatz statt und wird von der Stadt Gießen gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar und mit Beteiligung der Jüdischen Gemeinde Gießen\, der Evangelischen und Katholischen Kirche\, sowie von Schüler*innen der Ricarda-Huch-Schule Gießen veranstaltet.
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SUMMARY:Solidarität mit Israel - Kundgebung am 10.10.2023 in Marburg
DESCRIPTION:Wir wollen im Moment der massiven terroristischen Angriffe von Hamas und des Islamischen Jihads unsere bedingungslose Solidarität mit Israel und der IDF zeigen. Anlässlich dessen möchten wir auf die Kundgebung der Hochschulgruppe Marburg des Jungen Forums am Marburger Marktplatz am 10. Oktober ab 18 Uhr hinweisen. \nDie Menschen in Israel erleben die dunkelsten Stunden seit dem Ausbruch des sogenannten Yom Kippur-Krieges im Jahr 1973: Die palästinensische Terrororganisation Hamas\, die die Bevölkerung des Gazastreifens seit ihrem Putsch im Jahr 2007 gewaltsam unterdrückt\, hat seit dem frühen Samstagmorgen mehrere Tausend Raketen auf das Gebiet des israelischen Staates abgefeuert. Gezielt wird in Kauf genommen\, dass es Tote und Verwundete in der Zivilbevölkerung gibt. In derselben Zeit haben hunderte Kämpfer der Hamas die Grenzanlagen überwunden und sind auf israelisches Territorium vorgedrungen\, wo sie in vielen Dörfern\, Städten und Kibbuzim Blutbäder verursacht und Gräueltaten an der Zivilbevölkerung begangen haben. Laut Angaben von ZDFheute\, Stand vom 09.10.2023\, 12:25 Uhr liegt die Anzahl der durch die Terrorakte Ermordeten bei mehr als 700 Menschen. Mindestens 2.000 Personen wurden verletzt. Zudem werden nach offiziellen Angaben mindestens 100 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Die Gewalt richtet sich gegen alle\, egal ob es sich um Frauen oder Männer\, um junge oder alte Menschen\, oder ob es sich um Kinder oder Babys handelt. Mehr als 100 unschuldige Menschen\, darunter auch deutsche Staatsbürger\, wurden in den Gazastreifen verschleppt\, wo sie vermutlich als menschliche Schutzschilder missbraucht werden sollen. Es kursieren von den Tätern verbreitete Videos\, die zeigen\, wie Leichen in aller Öffentlichkeit geschändet werden\, wie unschuldige Menschen bestialisch ermordet und gekidnappte Menschen vor laufender Kamera erniedrigt werden. \nWir rufen dazu auf\, in diesen Stunden ein eindeutiges Zeichen zu setzen und unsere vorbehaltlose und unbedingte Solidarität mit den Menschen in Israel und dem jüdischen Staat auszudrücken. Bitte nehmen Sie gemeinsam mit uns an der Kundgebung teil\, die am Dienstag\, den 10. Oktober\, um 18 Uhr in Marburg auf dem Marktplatz beginnen wird. Veranstalter ist die Marburger Hochschulgruppe des Jungen Forums in der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Das Junge Forum ist eine Plattform für Mitglieder der DIG im Alter zwischen 14 und 35 Jahren. \nAuf Instagram wird bereits auf die Kundgebung aufmerksam gemacht: https://www.instagram.com/p/CyJO2zBMfNg/ \nÜber eine Weiterleitung dieser Information an Interessierte freuen wir uns sehr.\nSolidarität mit Israel!
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SUMMARY:Mahnwache in Gießen am 9.10.2023 aus Anlass des Angriffs auf Israel
DESCRIPTION:Die Mahnwache findet unter dem Motto „Mahnen – Schweigen – Trauern“ am 9. Oktober 2023 um 17:00 Uhr auf dem Kirchenplatz in Gießen statt. Mit Wortbeiträgen von OB Frank-Tilo Becher und Dov Aviv\, jüdische Gemeinde Gießen sowie weiteren Redner*innen. \nVeranstalter: Stadt Gießen\, Ev. Dekanat Gießen\, Jüdische Gemeinde Gießen\, Partnerschaftsverein Gießen-Netanya\, Freundeskreis der jüdischen Gemeinde \nHintergrund:Die Menschen in Israel erleben die dunkelsten Stunden seit dem Ausbruch des sogenannten Yom Kippur-Krieges im Jahr 1973: Die palästinensische Terrororganisation Hamas\, die die Bevölkerung des Gazastreifens seit ihrem Putsch im Jahr 2007 gewaltsam unterdrückt\, hat seit dem frühen Samstagmorgen mehrere Tausend Raketen auf das Gebiet des israelischen Staates abgefeuert. Gezielt wird in Kauf genommen\, dass es Tote und Verwundete in der Zivilbevölkerung gibt. In derselben Zeit haben hunderte Kämpfer der Hamas die Grenzanlagen überwunden und sind auf israelisches Territorium vorgedrungen\, wo sie in vielen Dörfern\, Städten und Kibbuzim Blutbäder verursacht und Gräueltaten an der Zivilbevölkerung begangen haben. Laut Angaben von ZDFheute\, Stand vom 09.10.2023\, 12:25 Uhr liegt die Anzahl der durch die Terrorakte Ermordeten bei mehr als 700 Menschen. Mindestens 2.000 Personen wurden verletzt. Zudem werden nach offiziellen Angaben mindestens 100 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Die Gewalt richtet sich gegen alle\, egal ob es sich um Frauen oder Männer\, um junge oder alte Menschen\, oder ob es sich um Kinder oder Babys handelt. Mehr als 100 unschuldige Menschen\, darunter auch deutsche Staatsbürger\, wurden in den Gazastreifen verschleppt\, wo sie vermutlich als menschliche Schutzschilder missbraucht werden sollen. Es kursieren von den Tätern verbreitete Videos\, die zeigen\, wie Leichen in aller Öffentlichkeit geschändet werden\, wie unschuldige Menschen bestialisch ermordet und gekidnappte Menschen vor laufender Kamera erniedrigt werden. \nWir rufen dazu auf\, in diesen Stunden ein eindeutiges Zeichen zu setzen und unsere vorbehaltlose und unbedingte Solidarität mit den Menschen in Israel und dem jüdischen Staat auszudrücken. Bitte nehmen Sie gemeinsam mit uns an der Mahnwache teil. \nÜber eine Weiterleitung dieser Information an Interessierte freuen wir uns sehr.\nSolidarität mit Israel!
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SUMMARY:Wanderausstellung: „Wo hatte man eine solche Entwürdigung verdient? So begegnete man keinem Vieh.“ – Mittelhessische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück
DESCRIPTION:Die Wanderausstellung „Wo hatte man eine solche Entwürdigung verdient? So begegnete man keinem Vieh.“ – Mittelhessische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück ist vom 29. September bis 26. November im Oberhessischen Museum zu sehen. \nWir möchten die Ausstellung an diesem Standort am 28.9.2023 um 19:00 Uhr eröffnen\nAlle Interessierten sind sehr herzlich eingeladen. \n\n\nIn einem Podiumsgespräch führen die Ausstellungsmacher:innen in die Ausstellung ein. Die beteiligten Studierenden sowie Dozentin Randi Becker diskutieren mit Gastreferent Matthias Heyl\, Leiter der Bildungsabteilung der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Möglichkeiten der Erinnerung an das ehemalige Frauen-KZ Ravensbrück. Sie diskutieren den Entstehungsprozess der Ausstellung und stehen allen Gästen gerne für alle Fragen zu Verfügung.\n\nVeranstaltet und gefördert durch: Partnerschaftsverein Gießen-Netanya e.V.\, Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Gießen\n\nDie Ausstellung macht sichtbar\, dass das Frauenkonzentrationslager im brandenburgischen Ravensbrück trotz der geografischen Entfernung eine große Bedeutung für die lokale mittelhessische Geschichte hat: Denn Frauen aus Gießen und Umgebung wurden im Nationalsozialismus nach Ravensbrück deportiert. Den Geschichten einiger dieser Frauen geht die Ausstellung nach. Lehramtsstudierende der JLU Gießen recherchierten unter der Seminarleitung von Soziologin Randi Becker im Sommersemester 2022 zu ausgewählten Biografien dieser Frauen\, die in Mittelhessen geboren wurden oder hier gelebt haben und im Laufe des Nationalsozialismus in Ravensbrück inhaftiert waren. Teils sind sie dort oder in anderen Konzentrationslagern gestorben\, teils überlebten sie den Nationalsozialismus. Aus diesen Recherchen sind 12 Frauenportraits und ein Männerportrait entstanden\, die unterschiedlichste Verfolgungsgeschichten abbilden.\nDer Druck der Ausstellung wurde durch Förderung des Kulturamts der Stadt Gießen sowie der Gießener Hochschulgesellschaft ermöglicht.\n\nDie Ausstellung im Oberhessischen Museum kann bis zum 26. November 2023 besucht werden.
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SUMMARY:Antisemitismus in Hessen: Problem und Perspektiven – Podiumsdiskussion zur Landtagswahl
DESCRIPTION:Laut des neuesten Berichts der hessischen Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) stellt Antisemitismus ein drängendes Problem dar: Etwa jeden zweiten Tag wird RIAS Hessen ein Vorfall gemeldet\, im Jahr 2022 waren es insgesamt 179. Dabei kann von einer großen Dunkelziffer ausgegangen werden. \nDie Hessische Landesregierung hat als Verantwortliche für Innere Sicherheit\, aber auch Bildungs- und Kulturpolitik einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf Präventions-\, Interventions- und Repressionsmöglichkeiten gegen Antisemitismus. \nDas Gießener Netzwerk für politische Bildung\, Kultur und Kommunikation (NBKK e. V.) sowie die regionale Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG e. V.) freuen sich daher sehr\, alle Interessierten herzlich zu einer Podiumsdiskussion mit den Gießener Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl einzuladen. Auch das Publikum wird bei der Veranstaltung in die Befragung einbezogen werden. \nMit Nina Heidt-Sommer (SPD)\, Katrin Schleenbecker (Bündnis 90/Grüne)\, Dominik Erb (FDP)\, Vertretung der CDU (angefragt)\nModeration: Dr. Alexandra Kurth (NBKK e.V.) und Joachim Fontana (DIG AG Gießen) \nEintritt und Teilnahme sind frei.
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SUMMARY:Fahrradtour zur Landsynagoge Roth
DESCRIPTION:Liebe Mitglieder\, liebe Freundinnen und Freunde der DIG AG Gießen\, liebe Interessierte\, \nhiermit möchten wir Sie und Euch ganz herzlich zur Teilnahme an der Exkursion zur Landsynagoge Roth einladen\, die am kommenden Sonntag\, den 17.09.2023\, stattfinden wird. Um die Mittagszeit ist dort eine Führung für uns reserviert. \nWir werden sowohl mit Fahrrädern als auch mit PKWs anreisen. Falls Sie Interesse haben\, kontaktieren Sie uns gerne. Bitte melden Sie sich bis spätestens Freitag\, den 15.09.2023\, unter der E-Mail-Adresse giessen@digev.de an\, wenn Sie teilnehmen möchten und schreiben Sie uns\, ob Sie mit Ihrem Fahrrad fahren möchten\, oder ob Sie eine Mitfahrgelegenheit mit dem Auto benötigen (oder vielleicht anbieten möchten?). Bitte teilen Sie uns auch mit\, wenn Sie von einem anderen Ort aus starten möchten. Wir werden versuchen\, die Anreise zur Synagoge bestmöglich zu organisieren. Die genauen Treffpunkte erfahren Sie nach Anmeldung per E-Mail. \nHier finden Sie Informationen zur Landsynagoge Roth: www.landsynagoge-roth.de  Wir freuen uns auf die gemeinsame Exkursion mit Ihnen/Euch! Ebenfalls freuen wir uns über eine Weiterleitung dieser Nachricht an Interessierte. \nIhre DIG AG Gießen\ngiessen@digev.de/
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung Mittelhessische Frauen im KZ Ravensbrück
DESCRIPTION:  \n\nWanderausstellung: „Wo hatte man eine solche Entwürdigung verdient? So begegnete man keinem Vieh.“ – Mittelhessische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück \nDie Ausstellung macht sichtbar\, dass das Frauenkonzentrationslager im brandenburgischen Ravensbrück trotz der geografischen Entfernung eine große Bedeutung für die lokale mittelhessische Geschichte hat: Denn Frauen aus Gießen und Umgebung wurden im Nationalsozialismus nach Ravensbrück deportiert. Den Geschichten einiger dieser Frauen geht die Ausstellung nach. Lehramtsstudierende der JLU Gießen recherchierten unter der Seminarleitung von Soziologin Randi Becker im Sommersemester 2022 zu ausgewählten Biografien dieser Frauen\, die in Mittelhessen geboren wurden oder hier gelebt haben und im Laufe des Nationalsozialismus in Ravensbrück inhaftiert waren. Teils sind sie dort oder in anderen Konzentrationslagern gestorben\, teils überlebten sie den Nationalsozialismus. Aus diesen Recherchen sind 12 Frauenportraits und ein Männerportrait entstanden\, die unterschiedlichste Verfolgungsgeschichten abbilden.\nDer Druck der Ausstellung wurde durch Förderung des Kulturamts der Stadt Gießen sowie der Gießener Hochschulgesellschaft ermöglicht. \nMittwoch\, 26. Juli\, 19 Uhr: Ausstellungseröffnung\nmit Podiumsgespräch zwischen Randi Becker\, den beteiligten Studierenden und Matthias Heyl\, pädagogischer Leiter der Gedenkstätte Ravensbrück \nVeranstaltet und gefördert durch:\nRandi Becker\nPartnerschaftsverein Gießen-Netanya e.V.\,\nViBB & ZiBB Gießen (Zentrum für interkulturelle Bildung und Begegnung)\nDeutsch-Israelische Gesellschaft e.V. Arbeitsgemeinschaft Gießen
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SUMMARY:75 Jahre Israel
DESCRIPTION:  \nVortrag mit Ralf Balke zum israelische Parteiensystem und seinen Perspektiven \nDatum: 11.07.2023\nOrt: Kerkade-Zimmer\, Kongresshalle Gießen / Südanlage 3\, 35390 Gießen / (Gebäudeübersicht der Kongresshalle) \nÜber Jahrzehnte hinweg war das israelische Parteiensystem geprägt durch die Existenz dreier großer Blöcke: die politischen Vertreter des Arbeiterzionismus\, dem bürgerlich-liberalen Lager in Form des Likud sowie den Parteien der Orthodoxie. Doch Arbeitspartei und Likud haben ihre Dominanz größtenteils eingebüßt\, zahlreiche neue Player betraten die politische Bühne. \nDiese Zersplitterung der Parteienlandschaft erschwert jede Regierungsbildung\, weil eine Vielzahl sehr unterschiedlicher Positionen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden müssen – das Ende der Acht-Parteien-Koalition des Tandems Naftali Bennett und Yair Lapid hatte dies erneut gezeigt. Auch der aktuelle Ministerpräsident Benjamin Netanyahu steht vor der Herausforderung\, die Partikularinteressen seiner politischen Partner unter einen Hut zu bekommen\, was angesichts des neuen Selbstbewusstseins der Religiösen Zionisten sowie der Rechtsextremen rund um Itamar Ben Gvir keine leichte Aufgabe ist. Hinzu kommt die unerwartet breite Opposition gegen die von ihm angestrebte Justizreform. \nDer Vortrag soll zeigen\, was die Besonderheiten des israelischen Parteiensystems sind\, wo sich Parallelen zu Deutschland finden lassen und warum mittlerweile jede Regierungsbildung zu einem Kraftakt mit offenem Ausgang geworden. \nDr. Ralf Balke\, Historiker und Journalist unter anderem für die Jüdische Allgemeine und Jungle World\, Autor der Bücher „Hakenkreuz im Heiligen Land“ sowie „Israel: Geschichte\, Politik\, Kultur“ (Beck’sche Reihe)\, lebt in Berlin und Tel Aviv.
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SUMMARY:Kundgebung am 5. Juli 2023: Keine Bühne für Antisemitismus in Wetzlar
DESCRIPTION:  \nAufruf zur Kundgebung anlässlich des geplanten Auftrittes von Lisa Fitz im Rahmen der Wetzlarer Festspiele \nBeginn: Mittwoch\, 5. Juli 2023 ab 19:00 Uhr\,\nOrt: Bebelplatz (bei Hauser Gasse)\, 35578 Wetzlar \nRedner*innen:\nUwe Becker\, Beauftragter der Hessischen Landesregierung für Jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus (angefragt)\nDr. Holm Gero Hümmler\, 1. Vorsitzender der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)\nJudith Klubmann\, 2. Vorsitzende der AG Gießen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) \nAm 5. Juli 2023 soll die Kabarettistin Lisa Fitz auf der Wetzlarer Freilichtbühne im Rosengärtchen mit ihrem Programm „40 Jahre Lisa Fitz: Dauerbrenner! Das große Jubiläumsprogramm“ auftreten. Lisa Fitz steht massiv in der Kritik\, weil sie sich seit spätestens 2017 öffentlich im verschwörungsideologischen Milieu bewegt. So schreckt Lisa Fitz unter anderem nicht davor zurück\, mehrfach in der Sendung des reichsbürgernahen Verschwörungstheoretikers Heiko Schrang aufzutreten und sich von RT Deutsch\, einem vom Kreml finanzierten Propagandasender\, interviewen zu lassen\, dessen Inhalte in Deutschland mittlerweile nicht mehr verbreitet werden dürfen. Ende 2021 trat Fitz in der SWR-Sendung „Spätschicht“ auf und verbreitete dort die Falschaussage von angeblich 5000 Impftoten. Der Sender reagierte im Nachgang damit\, die ausgestrahlte Sendung aus der Mediathek und aus allen Kanälen zu entfernen\, da die Aussage faktisch falsch und höchst problematisch sei. \nDass Verschwörungsideologie fast immer in Antisemitismus gipfelt\, zeigt Lisa Fitz‘ Lied „Ich sehe was\, was du nicht siehst“ aus dem Jahr 2018. In Ihrem Liedtext verdichtet sie klassische antijudaistische Bilder und antisemitische Chiffren. Von Anspielungen auf das schaffende und raffende Kapital über Rothschilds\, Rockefeller\, Soros & Konsorten die sogleich mit dem Teufel in Verbindung gebracht werden\, bis hin zu imaginierten Puppenspielern: Lisa Fitz bedient in ihrem Song alle klassischen antisemitischen Verschwörungsmythen. \nDie genannten und einfach zu belegenden Beiträge von Lisa Fitz zur Verbreitung von Antisemitismus und Verschwörungsideologie sind uns Anlass genug\, die Veranstalter der Wetzlarer Festspiele dazu aufzufordern\, Frau Fitz wieder auszuladen und die Veranstaltung mit ihr abzusagen. \nUnsere Forderung lautet: Keine Bühne für Antisemitismus!\n \nWeitere Informationen: https://keine-buehne-fuer-antisemitismus.de \n \nDas Wetzlarer Holocaust-Mahnmal\, welches sich neben der Bühne am Rosengärtchen befindet\, auf welcher Lisa Fitz auftreten soll \n\n 
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SUMMARY:Golem - Von Worms nach Prag zur Popkultur
DESCRIPTION:  \nEin Vortrag von Dr. Susanne Urban \nMenschenähnliches Wesen? Superheld? Vorläufer der Künstlichen Intelligenz? Die reich bebilderte\, mit Zitaten und auch Clips angereicherte Präsentation wird die Rolle dieser mythologischen Figur im Judentum beleuchten. Die Idee eines Wesens\, das aus einem Lehmklumpen geformt und mit Hilfe von Buchstaben und Zahlenkombinationen zum Leben erweckt werden kann\, entstammt der jüdischen Mythenwelt. Ein solchermaßen entstandener Golem wird als übermenschlich stark und riesengroß beschrieben. Golem sieht zwar aus wie ein Mensch\, besitzt aber in der traditionellen Überlieferung keinen eigenen Willen und ist stumm. Golem ist Diener\, aber auch Retter in Zeiten der Bedrängnis. Die Idee des Golems wanderte von Malaga und Worms nach Prag und schließlich bis nach New York und in die Filmstudios von Hollywood. Mittlerweile kann Golem auch weiblich sein – in Romanen\, ebenso wie im Comic und Film. Golem ist das Spiegelbild eigener Ideale und Wünsche. Menschliche Kreativität und die Unkontrollierbarkeit seiner Schöpfungen sind dabei untrennbar miteinander verbunden. Mit Bildern\, Zitaten und einigen Filmausschnitten wird sich die Präsentation dem Golem annähern und dieses Wesen in ein ganz neues Licht tauchen. \nDr. Susanne Urban\, Leiterin Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Hessen. Bis 2022 Geschäftsführerin des SchUM-Städte e.V.\, davor Leiterin Forschung und Bildung in den Arolsen Archives und davor in Yad Vashem. Chairwoman „Jewish Heritage Network“. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Themen wie jüdischem Erbe\, Erinnerungen Überlebender der Shoah oder der Jugend-Aliyah und Displaced Persons. \nAnmeldungen werden erbeten unter mail@phantastik.eu \n  \n \n \n 
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